Langzeitwirkung des Einsatzes von Biogasgülle auf landwirtschaftlichen Flächen in der Monokultur Silomais (Abschlussbericht)

Mais ist sowohl für die Tierernährung als auch als Kosubstrat für Biogasanlagen eine wichtige Kulturart. Die hervorragende Eignung resultiert aus hohen Trockenmasseerträgen und hoher Energieausbeute, gekoppelt mit einem gut zu beherrschenden Produktionsverfahren. Im Umfeld von Biogasanlagen werden in den letzten Jahren der Anbau von Mais-Monokultur beobachtet. Dieser führt
zu einer Humuszehrung und zu massiven Nährstoffentzügen. Der Einsatz von Gärresten könnte zur Lösung des Problems beitragen. Fraglich ist allerdings, ob die basierend auf der Stickstoffbedarfsanalyse ausgebrachten Düngermengen den Grundnährstoffbedarf komplett abdecken können und die Humuszehrung
der Monokultur Mais minimieren.

Grundsätzlich bringt der dauerhafte Anbau von Mais viele Probleme mit sich. Neben der Verringerung der Bodenfruchtbarkeit sprechen unter anderem Aspekte wie Resistenzen maistypischer Unkrautarten und die Erhöhung des Krankheiten- und Schädlingsdruckes dafür, sich gegen den Anbau von Mais in Monokultur zu entscheiden. Lediglich das derzeit noch leichte Händeln und die ökonomischen Vorteile dieser Kulturart gegenüber vielfältigen Fruchtfolgen würden für solch einen Anbau sprechen.

Dokumente

Verfasser Dr. Jana Peters
Erscheinungsdatum 06.08.2021
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