Wirtschaftlichkeit des Roggenanbaus in Mecklenburg-Vorpommern

• Der Roggenanbau hat in den vergangenen Jahren durch Rückgang der Erzeugerpreise an Wettbewerbskraft verloren.
• Auf mittleren und besseren Böden steht er in Konkurrenz zum Stoppelweizen. Die Anbauwürdigkeit wird durch den Unterschied in den Erzeugerpreisen bestimmt.
• Auf niederschlagsarmen Sandböden gibt es nur wenige Produktionsalternativen zum Roggen. Hier wird die Anbauwürdigkeit davon beeinflusst, wie sicher mit Roggen ein positiver Gewinnbeitrag für den Betrieb erwirtschaftet werden kann.
• Mit Hybridroggen wird nahezu unter allen Anbaubedingungen ein besseres ökonomisches Ergebnis erzielt als mit Populationsroggen. Erst bei geringen Erträgen (unter 40 dt/ha) und niedrigen Preisen (unter 7 EUR/dt) wird Populationsroggen konkurrenzfähig.

Dokumente

Verfasser Dr. Hubert Heilmann, Dr. Eckhard Lehmann
Erscheinungsdatum 01.07.2006
Telefon 03843 / 789-200
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