Kosten und Nutzen der Milchkontrolle in Melkroboterbetrieben

Die monatlichen Milchkontrollen unserer Kühe liefern viele Daten, ob es die Milchmengen, Zellzahlen, Harnstoffwerte oder auch die Ernährungs- und Gesundheitsbeurteilung über die Dummerstorfer Fütterungsbewertung ist. Nicht zu vergessen, diese Daten bilden die Basis für die Zuchtwertschätzung. Jedoch ist ein vermehrter Ausstieg aus der MLP gerade von Betrieben, die mit Robotern melken, zu verzeichnen. Hauptgrund ist zum einen der Arbeitsaufwand für die Vor- und Nachbereitung der Milchkontrolle, aber auch das Argument, dass durch das Melken mit dem Roboter viele der Daten täglich anfallen und zu statistisch sichereren Ergebnissen führen als eine einmal im Monat durchgeführte Milchkontrolle. Das größte Problem liegt jedoch für die meisten AMS-Betriebe darin, dass die Kühe länger in den Boxen stehen, dadurch sinkt die Melkfrequenz und die abgelieferte Tagesmilchmenge ist niedriger als an Tagen ohne MLP. Dieser Beitrag soll den Nutzen, aber auch den Aufwand und die Kosten der Milchkontrolle, beleuchten.

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Herausgeber LFA MV
Verfasser Jana Harms
Erscheinungsdatum 01.11.2024
Adresse Dorfplatz 1
18276 Gülzow-Prüzen
Telefon 0385/588 60253
E-Mail j.harms@lfa.mvnet.de