In-situ Immobilisierung von Schwermetallen durch verschiedene Bodenadditive

In einem Gefäßversuch mit Dill (Anethum graveolens) wurde geprüft, ob durch Zugabe verschiedener Bodenadditive eine Verringerung der Schwermetallverfügbarkeit im Boden und somit eine Reduzierung der Schwermetallkonzentrationen im Produkt erreicht werden kann. Die Einmischung des gegenwärtig nicht als Bodenzusatzstoff zugelassenen Mittels Divergan® HM (BASF) führte beim Praxisboden mit geringer Schwermetallbelastung zu einer Reduzierung der Cadmiumaufnahme um 62 % und der Bleiaufnahme um 57 % gegenüber der unbehandelten Kontrolle. Die Wirksamkeit einer pflanzenverträglichen Anhebung des pH-Werts durch Kalkung oder der Ausbringung von Gesteinsmehl (Bentonit) erwies sich als vergleichsweise gering.

Dokumente

Verfasser Friederike Wellhausen, Dr. Kai-Uwe Katroschan
Erscheinungsdatum 05.06.2019
Telefon 03843 / 789 - 220
E-Mail k.katroschan@lfa.mvnet.de