Fütterungscontrolling - der Fütterungserfolg hat viele Eltern

Seit jeher hat der Landwirt seine Tiere beobachtet. Sie waren seine Lebensgrundlage und sind wirtschaftliche Basis. Die Bedingungen für die Haltung dieser Tiere und die Möglichkeiten, diese zu gestalten, haben sich seit dem Beginn der Haustierhaltung gewaltig verändert. Im Rahmen seines Wissens, seiner Möglichkeiten und seines fachlichen Könnens hat er aber immer abgewogen, analysiert und reagiert, wenn der Erfolg ausblieb. Dabei beschränkt sich das Fütterungscontrolling auch nicht mehr auf die Fütterung und das Futter im engeren Sinne. Längst stehen die Haltungsbedingungen mit im Fokus, ob sie den Verzehr und die maximale Umsetzung der mit dem Futter gelieferten Mengen an Nährstoffen und Energie gestatten. Mit zunehmendem genetischen Leistungsvermögen und zuallererst mit der Fähigkeit der Milchkühe, länger Milch geben zu können als der natürliche Zyklus von einer Kalbung zur nächsten dauert, kann eine höhere Sensibilität der Tiere gegenüber Haltungs- und Fütterungsfehlern zudem nicht ausgeschlossen werden. Vieles, was die „Alten“ mit ihren Tieren taten, gilt noch heute und trotzdem, manche früher ausgezeichneten Grundsätze gelten heute schlichtweg gar nicht mehr oder auf sehr hohem Niveau des Stoffumsatzes der Kuh.

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Herausgeber Dr. Bernd Losand
Erscheinungsdatum 22.05.2019
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