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Mecklenburg-Vorpommern / MV tut gut


22. Braugerstenkolloquium 2016

Die Etablierung von Sommerungen in der Fruchtfolge kann im Landwirtschaftsbetrieb u. a. helfen, Arbeitsspitzen im Frühherbst zu entzerren, Nährstoffüberhänge durch einen gezielten Zwischenfruchtanbau zu konservieren und ermöglicht die Bekämpfung von Problemunkräutern, denen in den engen Folgen von Winterkulturen nur schwer beizukommen ist. Auch der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und Stickstoffdüngern ist je nach Kulturart deutlich geringer als zur Winterkultur. Diesen Vorteilen steht ein niedrigeres Ertragsniveau kombiniert mit einer geringeren Ertragsstabilität gegenüber. Außerdem können aufgrund des geringen Gesamtaufkommens bei Braugerste ebenso wie bei den Leguminosen Schwierigkeiten bei der Vermarktung der Ernte auftreten. Das war Anlass für den Verein zur Förderung des Braugerstenanbaus in Mecklenburg-Vorpommern e. V., das diesjährige Braugerstenkolloquium unter den Schwerpunkt Vermarktung zu stellen. Das 22. Kolloquium fand in diesem Jahr in der Forsthausbrauerei Trotzenburg in Rostock statt. Veranstalter waren wie in den Vorjahren der Verein zur Förderung des Braugerstenanbaus in Mecklenburg-Vorpommern e. V. und die Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei. Eingeladen waren mit Piet de Vries von der Ceravis AG und Mareike Eckmann von ADM (Archer Daniels Midland Company) Deutschland zwei Kenner des in- und ausländischen Marktgeschehens bei Getreide und Raps bzw. Braugerste.

Dokumente

Erscheinungsdatum15.12.2016
Telefon03843/789-218
E-Mailg.pienz@lfa.mvnet.de

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