Institut für Fischerei

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Aal­besatz

Vorgestreckte Aale für den Besatz zur Umsetzung des Aalmanagments

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Küs­ten­mo­ni­to­ring

Beim Netzeklarieren

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Zan­der­aqua­kul­tur

Zander aus der Warmwasser-kreislaufanlage Hohen Wangelin

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Stör­kon­trolle

Jährliche Kontrolle der Laichfische der Ostseestöre

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Das Institut für Fischerei ist 1992 im Zuge der Reorganisation der Forschungslandschaft nach der Wiedervereinigung als eines von fünf Instituten der LFA MV gegründet worden. Mit Sitz in Rostock befindet es sich an einem traditionsreichen Standort der Fischwirtschaft und Fischereiforschung, der seinerzeit vom Fischkombinat und vom Institut für Hochseefischerei und Fischverarbeitung der ehemaligen DDR geprägt wurde.

Waren damals noch bis zu 400 Mitarbeiter in den Arbeitsbereichen Küsten- und Ostseeforschung, Fernforschung, Aquakultur und Fischverarbeitung tätig, arbeiten am heutigen Institut durchschnittlich 20 bis 25 Mitarbeiter in den Sachgebieten Binnen- und Küstenfischerei und Aquakultur. Viele Forschungsaufgaben werden über Drittmittel finanziert.

Das Institut für Fischerei hat als nachgeordnete Einrichtung des Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt MV (LM) die Aufgabe mitzuhelfen, den Fischereistandort MV wirtschaftlich, wettbewerbsfähig und umweltverträglich zu gestalten.

Hierfür werden im Sachgebiet Aquakultur an den beiden Standorten Born und Hohen Wangelin und mit Kooperationspartnern Technologien entwickelt, die eine Produktion von Fischen und anderen aquatischen Organismen unabhängig von natürlichen Gewässern ermöglichen. Um eine weitgehend umweltverträgliche, ressourcenschonende und tiergerechte Aquakultur realisieren zu können, liegt der Schwerpunkt auf wassersparenden geschlossenen Kreislaufanlagen, aber auch Durchflusssysteme und Teichanlagen werden für die Untersuchungen und die praktische Umsetzung genutzt.

Im Sachgebiet Binnen- und Küstenfischerei geht es vornehmlich darum, nachhaltige Konzepte für die Erhaltung und Nutzung der natürlichen aquatischen Ressourcen in den Binnen- und territorialen Küstengewässern des Landes zu erarbeiten und mit den Praxispartnern umzusetzen. Dabei werden sowohl wirtschaftlich bedeutende als auch bestandsgefährdete Fischarten bearbeitet und für diese Bestandsstützungs- bzw. Wiedereinbürgerungsmaßnahmen (Stör) umgesetzt. Daneben wird auch an strukturverbessernden Maßnahmen und deren Auswirkungen auf die Fischbestände in küstennahen Gebieten geforscht.

Sachgebietsübergreifend fungiert das IfF auch als fachlich beratende Einrichtung für das LM und andere Institutionen des Landes, für die bei Bedarf fachliche Gutachten und Stellungnahmen in aquakulturbezogenen und fischereilichen Fragestellungen erarbeitet werden.