Umsetzung des Konzeptes zur Minderung der diffusen Nährstoffeinträge aus der Landwirtschaft in die Gewässer - III Umsetzungsbericht 2015, Teil LFA

Auch unter der Voraussetzung, dass wie mit der Novellierung der Düngeverordnung vorgesehen, zukünftige N-Überhänge aus der Landwirtschaft flächendeckend auf 50 kg N/ha begrenzt  bleiben,  können  voraussichtlich  nicht  alle  Ziele  zur  Gewässerqualität  erreicht werden (Wendland et al. 2015). Aus diesem Grund bleibt es für das Land Mecklenburg-Vorpommern  notwendig,  den  eingeschlagenen  Weg  mit  ergänzenden  Maßnahmen  zur Minderung der Stoffeinträge aus der Landwirtschaft in die Gewässer auf freiwilliger Basis
fortzusetzen. 
Die freiwillige Mitarbeit von Landwirten wird nur auf der Grundlage fachlich fundierter Empfehlungen  möglich  sein.  Deshalb  bedarf  eine  glaubwürdige  Beratung  der  Landwirte  zur Umsetzung  der Wasserrahmenrichtlinie  regionaler  standortbezogener  und  aktueller  Versuchsergebnisse. Die parallele Überleitung erarbeiteter Forschungsergebnisse in die Praxis hat sich bewährt und wird im Sinne einer schnellen Umsetzung von Erkenntnisgewinnen entsprechend fortgeführt. 
Aufgabe der LFA innerhalb der Kooperation mit dem Landesamt für Umwelt, Naturschutz und  Geologie  MV  (LUNG)  und  der Zuständigen  Stelle für landwirtschaftliches  Fachrecht und Beratung (LFB) ist die Erarbeitung von kosteneffizienten ackerbaulichen Maßnahmen zur  Reduktion  von  diffusen  Nährstoffausträgen  aus  landwirtschaftlich  genutzten  Flächen und deren Überleitung in die Praxis.

Dokumente

Verfasser Dr. Ines Bull
Erscheinungsdatum 25.11.2016
Telefon 03843 / 789-231
E-Mail i.bull@lfa.mvnet.de