Nutzung des Ultraschalls in der Leistungsprüfung von Schafen

Für den Erhalt einer konkurrenzfähigen, qualitätsorientierten inländischen Lammfleischerzeugung sind ein starker Zuchtverband, engagierte Schafzüchter, klare ökonomisch und biologisch begründete Zuchtziele sowie ein effizientes Zuchtprogramm entscheidende Voraussetzungen. Dabei ist sowohl die Art (Feld- bzw. Stationsprüfung, Eigenleistungs- bzw. Nachkommenprüfung) als auch der Umfang der Leistungsprüfungen auf ein günstiges Verhältnis von Aufwand und Ertrag auszurichten. Ziel muss sein, einen möglichst hohen, aber wirtschaftlich gerechtfertigten Zuchtfortschritt zu erreichen.
Dabei gewinnt zunehmend die Nutzung von Verfahren, mit denen bereits am lebenden Tier die zu erwartende gewebliche Zusammensetzung des Tierkörpers (insbesondere Fett- und Muskelgewebe) bestimmt werden kann, an Bedeutung. Aus praktischer Sicht ist diesbezüglich vor allem die Ultrasonographie (Ultraschallmessung) von besonderem Wert.

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Verfasser Dr. Jörg Martin
Erscheinungsdatum 02.07.2014
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