Verminderung von Ammoniak-Emissionen durch pH-Wert-Regulierung – Die Dänen machen es uns vor.

Im Interesse einer umweltschonenden Landwirtschaft muss bei der Ausbringung flüssiger organischer Dünger auf möglichst geringe Ammoniakemissionen geachtet werden. Akzeptable Verlustgrößen lassen sich jedoch nur mit vollständiger und tiefer Einarbeitung von Gülle oder Gärresten oder unter optimalen Bedingungen (kein Wind, niedrige Temperaturen, Niederschlag während der Ausbringung) erreichen. Mit einem neuen Verfahren zur pH-Wert-Absenkung können jetzt auch nennenswerte Verlustreduzierungen beim Einsatz in wachsenden Beständen und ungünstiger Winterung erzielt werden.

 

Vorteile der Ansäuerung von Gülle/ Gärresten:

  • große Arbeitsbreiten möglich
  • mit erprobter/ vorhandener Technik kombinierbar
  • im Pflanzenbestand nutzbar
  • keine Pflanzenbeschädigungen (auch bei schossenden Beständen)
  • keine Narbenverletzungen im Grünland
  • besonders hohe Effekte (NH3-Emissionsvermeidung) bei sonst ungünstigen Bedingungen
  • fast vollständige Vermeidung der Ausbringungsverluste ohne Einarbeitung möglich
  • verbesserte Phosphatverfügbarkeit im organischen Dünger

Dokumente

Verfasser Dr. Ines Bull
Erscheinungsdatum 10.06.2016
Telefon 03843 / 789-231
E-Mail i.bull@lfa.mvnet.de