Einhaltung von N-Salden

Der Entwurf der neuen Düngeverordnung liegt vor und die Umsetzung rückt in greifbare Nähe. Zu den vielen Veränderungen, die auf die Landwirtschaftsbetriebe zukommen, gehört ab 2018 die Verpflichtung zur Einhaltung des Stickstoffsaldos von 50 kg/ha und Jahr. Bisher galt ein zulässiger Wert von 60 kg/ha und Jahr. Da es sich dabei um ein dreijähriges Mittel handelt, zählt bereits das diesjährige Erntejahr mit. Zukünftig wird eine Überschreitung des zulässigen Nährstoffüberschusses geahndet werden. Die Einhaltung der Grenzwerte liegt damit auch im eigenen Interesse der Betriebsinhaber.

Nun stellt sich die Frage, ob die landwirtschaftlichen Betriebe die zukünftige Grenze von 50 kg N/ha und Jahr in der Bilanzierung erreichen können, welche Anpassungen dafür erforderlich sind und wie diese ökonomisch einzuordnen sind. Zu ihrer Beantwortung sollen Ergebnisse der Kosten-Leistungs-Rechnung und Daten aus Betriebszweigauswertungen herangezogen werden.

Bereits veröffentlicht in Bauernzeitung 19 und 20/2015.

Dokumente

Verfasser Andrea Ziesemer; Dr. Ines Bull
Erscheinungsdatum 19.05.2015
Telefon 03843 / 789-252
E-Mail a.ziesemer@lfa.mvnet.de