Ergebnisse der Zuckerrübenproduktion 2017

Seit 1997 arbeiten die Zuckerfabrik Anklam und die Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei zusammen, um durch Schlagkarteiauswertungen zu einer Verbesserung des Rübenanbaus in der Region beizutragen. Auch 2017 wurden die Zuckerrüben-Anbaudokumentationen der Rübenanbauer der Zuckerfabrik Anklam ausgewertet. Es ist das Ziel den Betriebsleitern und Beratern Hilfestellungen zu geben, den Zuckerrübenanbau wettbewerbsfähiger zu gestalten. Die nachfolgenden Ergebnisse basieren auf der Endabrechnung (Stand 21.02.2018) und enthalten den gesamten Zuckerrübenanbau einschließlich des jeweiligen Bioethanol- und Biogasrübenanbaus. Zu- und Verkäufe von Rüben zwischen einzelnen Anbauern wurden soweit wie möglich berücksichtigt. Von den insgesamt 345 Rübenanbauern der Zuckerfabrik Anklam konnten 223 Anbauer berücksichtigt werden. Die ausgewerteten Anbaudokumente repräsentieren 12.872 ha Anbaufläche, 166.655 t Polzucker sowie 960.478 t RR und damit rund 68 Prozent der gesamten Produktionsmenge im Einzugsbereich. Alle beteiligten Betriebe erhalten eine betriebsindividuelle, produktionstechnische und ökonomische Analyse. Zur besseren Bewertung der einzelbetrieblichen Ergebnisse werden diese dem Mittelwert der entsprechenden Region, dem Gesamtdurchschnitt, den Werten der erfolgreichen und weniger erfolgreichen Betriebe (oberes und unteres Viertel, gewichtet nach dem Deckungsbeitrag) sowie der passenden Vergleichsgruppe bezüglich der organischen Düngung gegenübergestellt. Anbauer, die auch in einem oder mehreren Vorjahren an der Auswertung teilnahmen, bekommen zusätzlich eine mehrjährige betriebsindividuelle Analyse. In diesem Jahresbericht sind auch Analysen zu den Zwischenfrucht-Sortenmischungen vor den Rüben enthalten. Mehr dazu im beiliegenden Bericht!

Dokumente

Verfasser Dr. Hubert Heilmann
Erscheinungsdatum 19.03.2018
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